Hausaufgaben machen – so klappt es!

Hausaufgaben machen – so klappt es!

Jeder, der Kinder hat, kennt das leidige Thema Hausaufgaben. Kein Kind, oder nur die allerwenigsten, machen ihre Hausaufgaben gerne. Tagtäglich führt diese Tatsache in vielen Familien zu echtem Stress und der Haussegen hängt vollkommen schief. Doch das muss nicht sein.

Hausaufgaben sind Hausaufgaben, ganz egal wie sinnvoll oder wie sinnlos sie sind. Fakt ist, dass sie einfach gemacht werden müssen. Da es sich um eine unumstößliche Tatsache handelt, sollte man einfach versuchen, Wege zu finden, wie die Hausaufgaben nicht zur Tortur ausarten.

Lernumgebung spielt eine wichtige Rolle

Schreibtisch für Kinder | © PantherMedia / photographee.eu
Schreibtisch für Kinder | © PantherMedia / photographee.eu

Der Küchentisch ist wirklich nicht der geeignete Platz, um ein Kind Hausaufgaben machen zu lassen. Hier herrscht immer Hektik und irgendwie fühlt sich das auch für das Kind überhaupt nicht gemütlich an. Die Lösung heißt hier Schreibtische für Kinder, die man mittlerweile auch gut im Internet bestellen kann. Ein Kind sollte immer einen seiner Körpergröße entsprechend passenden Schreibtisch haben. Zudem gibt es gerade für kleine Kinder Schreibtische in bunten Farben oder solche, die sich verstellen lassen.

Ein hübsch eingerichteter Schreibtisch, mit Stiftehaltern, Schreibtischlampe und Verstaumöglichkeiten ist sehr viel einladender. Hinzu kommt, hier sitzt das Kind in Ruhe in seinem eigenen Zimmer, ist vollkommen ungestört und in der Regel auch ein bisschen stolz, am eigenen Schreibtisch zu sitzen. Je schöner und einladender die Umgebung für das Lernen ist, desto eher wird sich das Kind darauf einlassen und in Ruhe seine Hausaufgaben machen. Bei einer guten Checkliste für den Schulanfang wird das auch auf thematisiert.

Richtiger Zeitpunkt für die Hausaufgaben

Es gibt nicht den einen richtigen Zeitpunkt. Für jedes Kind sollte dieser individuell überprüft werden. Es gibt Kinder, die kommen nach der Schule nach Hause, essen zu Mittag und machen dann sofort ihre Hausaufgaben, um den Rest des Tages frei zu haben. Doch längst nicht für jedes Kind ist das der richtige Zeitpunkt. Es gibt ebenso Kinder, die nach dem Mittagessen zunächst eine Spielpause benötigen.

Sie müssen erst einmal von der Schule abschalten und ein bisschen spielen. All das ist vollkommen in Ordnung, wichtig ist nur, herauszufinden, welcher Typ Kind das eigene Kind tatsächlich ist. Hat man das erkannt, ist dieser Stressfaktor schon einmal sehr gut bewältigt. Hinzu kommt, dass nicht jeder Tag im Leben eines Menschen gleich abläuft. So kann es sicher auch einmal sein, dass man von den eigentlichen Gewohnheiten abweichen muss. Das ist okay und man sollte darauf einfach Rücksicht nehmen.

Kind braucht Freiraum

Viele Eltern setzten sich neben ihre Kinder während der Hausaufgaben. Diese Vorgehensweise ist aber leider eher kontraproduktiv. Dadurch wird das Kind in gewisser Weise überwacht und man nimmt ihm vollkommen die Selbstständigkeit. Es beginnt, sich auf die Ansagen der Eltern zu verlassen, anstatt einen eigenen Rhythmus zu entwickeln. Zudem stellen Kinder, deren Eltern dauernd daneben sitzen, sehr viel mehr Fragen, als eigentlich notwendig wären.

Viel besser ist es, das Kind allein in seinem eigenen Tempo lernen zu lassen. Natürlich sollte man in gewisser Weise in der Nähe sein, um auftauchende Fragen zu beantworten, aber ansonsten sollte man sich möglichst zurückhalten. Oft geht es Eltern nicht schnell genug, das löst nur zusätzlichen Druck und im schlimmsten Fall sogar echte Frustration beim Kind aus.

Besser ist es, die Hausaufgaben nach Erledigung gemeinsam mit dem Kind kurz zu kontrollieren. So hat das Kind wirklich den Eindruck, allein etwas geschafft zu haben. Das Lob dafür sollte man übrigens niemals vergessen. Bei aufkommenden Frustrationen sollte man darüber hinaus auf Sprüche wie, „bist du denn zu blöd“, verzichten. Mut machen ist hier die Devise. So wird die Zukunft in Sachen Hausaufgaben nämlich immer rosiger für Kinder und Eltern gleichermaßen.

Kind neugierig machen

Kind neugierig machen | © PantherMedia / AllaSerebrina
Kind neugierig machen | © PantherMedia / AllaSerebrina

Zahlen und Buchstaben sind gerade für die Kleinen so ähnlich wie chinesische Schriftzeichen für uns. Da kann es schon mal schwerfallen, einzusehen, warum man sich nun mit all diesem Zeug beschäftigen soll, anstatt endlich zu spielen.

Doch statt sich nun hinzusetzen und dem Kind etwas von Pflicht und Notwendigkeit zu erklären, sollte man sich lieber eine Geschichte ausdenken, die das Kind neugierig macht. Wie das gehen kann? Ganz einfach. Buchstaben sind total doof und langweilig. Gar nicht wahr. Denn wenn man nun dem Kind erklärt, dass es sein Lieblingsbuch schon ganz bald selber lesen kann, und dass es noch ganz viele andere schöne Bücher gibt, die es dann lesen kann, dann sind Buchstaben plötzlich gar nicht mehr so blöd und so abstrakt.

Im Gegenteil – sie scheinen ja von Nutzen zu sein. Man kann auch mit dem Kind in die Buchhandlung und nach einem Buch suchen, was das Kind ganz toll findet. Dieses könnte man schon mal kaufen und darauf verweisen, dass es jetzt nicht mehr lange dauert und es kann die Geschichte sogar ganz allein lesen. Das funktioniert in vielen anderen Bereichen ähnlich gut.

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