Kinderzimmer sicher und gleichzeitig modern einrichten – Tipps und Tricks

Kinderzimmer sicher und gleichzeitig modern einrichten – Tipps und Tricks

Bei der Einrichtung eines Kinderzimmers kommt es für 95 Prozent aller werdenden und jungen Eltern vor allem auf eines an: Sicherheit. Dies sollte auch ohne Frage als wichtigstes Kriterium beim Möbelkauf gelten, denn leider werden noch immer zu viele Unfälle aufgrund von mangelnder Qualität bei Kindermöbeln hervorgerufen.

Neben dem Sicherheitsaspekt haben jedoch viele Eltern den Anspruch, auch äußerlich einen schönes Zimmer für ihre Kleinen herzurichten. Schließlich möchte man, dass sein Kind sich wohlfühlt – und ehrlich gesagt bringt das Einrichten ebenso Spaß und Vorfreude.

Aber kann man ein Kinderzimmer überhaupt sicher und zugleich modern einrichten? Definitiv! Wir erklären euch im Folgenden, wie euch dieser Spagat gelingt, worauf ihr besonders achten müsst und was für Kinderzimmer-Trends 2019 auf euch warten.

Sicherheit ist Pflicht

Ganz egal, um was für ein Möbelstück es sich handelt: Es muss für Kinder geeignet sein. Dazu zählt unter anderem eine gute Standfestigkeit, denn ab einem bestimmten Alter lieben Kinder es, sich an Dingen hochzuziehen. Wer einen wackeligen Schrank gekauft und ihn zusätzlich nicht an der Wand festgeschraubt hat, riskiert, dass dieser umfällt und schlimme Unfälle verursacht. Stattdessen darauf achten, dass alle Regale und Co. fest stehen und auch bei Ungleichgewicht nicht kippen! Außerdem sind Schubladen mit Auszugssicherung und (im Falle von spitzen Ecken und Kanten) Aufsätze aus Kunststoff zu empfehlen.

Beim Wickeltisch gilt: Barrieren an den Seiten verhindern, dass das Kind von der Kommode stürzt, wenn es sich plötzlich dreht. Trotzdem darf man sein Kind auf der Wickelkommode niemals aus den Augen lassen! Dasselbe sollte auch für den Hochstuhl gelten, denn dort kommt es besonders häufig zu brenzligen Situationen.

Die Stäbe von Gitterbetten dürfen nicht weiter als 6 cm auseinanderliegen. Bei größeren Abständen kann es sonst passieren, dass das Kind seinen Kopf oder sogar den ganzen Körper hindurch steckt und somit einklemmt. Eine Übersteighöhe von mindestens 60 cm verringert das Risiko des Herausfallens. Hochbetten sind erst für Kids ab sechs Jahren geeignet: Sie sind bei den Kleinen hoch im Kurs und können durch Highlights wie Zelte, Rutschen und Prinzessinnenvorhänge aufgepeppt werden. Damit die Sicherheit trotzdem gewährleistet bleibt, sind eine möglichst hohe Absturzsicherung und eine fest mit dem Bett verbundene Leiter vonnöten. Idealerweise leuchten die Sprossen nachts, sodass man sieht, wo man hintreten muss.

Tipp: Mithilfe von bestimmten Prüfsiegeln lässt sich bereits ein erster Eindruck von der Qualität der getesteten Möbel machen. Die CE-Kennzeichnung besagt, dass das Produkt den Anforderungen der gültigen EG-Richtlinien entspricht. Zusätzliche Sicherheit bietet dagegen das freiwillige GS-Zeichen oder das Goldene M – beide Siegel garantieren noch mehr Zuverlässigkeit im Hinblick auf die Funktions- und Gesamtsicherheit. Gegenstände, die mit dem Goldenen M ausgewiesen sind, erfüllen zudem auch in gesundheitlicher Hinsicht höchste Anforderungen und beinhalten beispielsweise keine Allergene oder schädlichen Chemikalien.

Dass jegliche Steckdosen mit einer Kindersicherung versehen sein sollten, ist selbstverständlich. Auch an Fenstern und Schranktüren empfiehlt sich allerdings eine Sicherung. Im ganzen Zimmer des Weiteren darauf achten, dass nur die nötigsten elektronischen Geräte und keine scharfen Gegenstände vorhanden sind! Schrauben, Kabel etc. sollten nicht lose herumliegen, denn ansonsten stellen sie eine Gefahr für Verletzungen dar.

In nachhaltige Möbel investieren

Vater und Baby im Kinderzimmer | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images
Vater und Baby im Kinderzimmer | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images

Die Entwicklung eines Kindes vom Neugeborenen bis hin zum Jugendlichen lässt sich in viele kleine Lebensabschnitte unterteilen. Immer wieder haben Kids dabei neue Wünsche und Bedürfnisse – auch hinsichtlich der Kinderzimmer-Einrichtung. Ab dem Grundschulalter soll ein Hochbett her, am besten so hoch wie möglich. Wo anfangs eine Wickelkommode stand, folgt später ein Schreibtisch und bald danach ein Beistelltisch für den PC.

Alle paar Jahre neues Mobiliar anzuschaffen, bringt jedoch ganz schön hohe Kosten. Es gibt allerdings Möbelstücke, die sozusagen mit dem Kind „mitwachsen“: Man kann sie anpassen oder bestimmte Teile ab einem gewissen Alter hinzufügen, wodurch man viel Geld einspart. So wird beispielsweise der Wickeltisch zu einem Maltisch oder Regal umfunktioniert, indem man die abnehmbare Auflage entfernt. Ein flexibles Gitterbett mit verstellbarer Höhe dagegen ist sowohl als Schlafplatz als auch als Laufstall zu verwenden.

Bei Kleiderschränken ist es ratsam, in erweiterbare Modelle zu investieren. Zum Beispiel kann man mit einem Hochschrank loslegen, welcher später mit verschiedenen Erweiterungs-Möglichkeiten an individuelle Anforderungen angepasst wird. Zu empfehlen sind hier auf jeden Fall die Kleiderschränke von JAKO-O: Dadurch, dass bei ihnen jeweils das Seitenteil des Schrankes abmontiert, die Erweiterung angebaut und anschließend das Schrank-Seitenteil wieder angebracht wird, entstehen keine doppelten Zwischenwände oder unschöne Bohrlöcher. Nach Beliebigen sind zusätzlich zur Basis mehrere Türen und flexibel montierbare Einlegeböden erhältlich.

Auch bei einer sicheren Einrichtung des Kinderzimmers, ist es möglich, moderne Akzente zu setzen. Zu den Farben, die momentan besonders im Trend liegen, zählen vor allem Grautöne in Kombination mit Grün oder Rosa. Wie schon 2018 sollen auch im folgenden Jahr wieder Mint- oder Rosé-Töne hoch im Kurs liegen, aber ebenso kommen alle Grundfarben (Gelb, Rot, Blau) zurück an die Kinderzimmerwände.

Wer es gerne bunt und ausgefallen mag, aber keine Farbexplosion für die Augen hervorrufen möchte, sollte auf den eklektischen Stil setzen: Hier werden alle Wände weiß gestrichen und dazu mit einem Stück Mustertapete und farbigen Accessoires wie Kissen, Kuscheltieren und Teppichen aufgepeppt. Dabei gilt kein spezielles Konzept, sondern es können jegliche Muster und Farben, die man verwenden möchte, miteinander kombiniert werden. Das Weiß der Wände sorgt dafür, dass es „einem nicht zu bunt“ wird.

Romantisch florale Muster, Dschungel-Motive und Tierdrucke (Flamingo, Schwan, Einhorn) bleiben wie schon im Vorjahr modern und sorgen gleichzeitig für den kindlichen Touch. Ein Tipi-Zelt, ein runder Teppich mit Bommeln, Leuchtlampen in Tierform und Holzelemente stellen Accessoires dar, die für den letzten Schliff sorgen. Außerdem sind Wandtapeten 2019 nicht nur in Küche und Elternschlafraum, sondern auch im Kinderzimmer nicht mehr wegzudenken!

Fazit: Kinderzimmer sicher und gleichzeitig modern einrichten

Tipi für Kinder | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images
Tipi für Kinder | © panthermedia.net /Monkeybusiness Images

Es ist durchaus möglich, bei der Einrichtung eines Kinderzimmers sichere und moderne Elemente zu kombinieren. Wenn man dabei in nachhaltige Möbelstücke investiert, hat man lange Freude an diesen und erspart sich hohe Anschaffungskosten. Grundsätzlich beugt kindgerechtes Mobiliar alleine den Unfällen im eigenen Haus natürlich noch nicht vor: Viele gefährliche Situationen werden zudem durch ein gut durchdachtes Raumkonzept vermieden. Bewahrt man beispielsweise die Windeln in direkter Nähe des Wickeltisches auf, erspart man sich lange Wege und lässt sein Kind nicht unbeaufsichtigt auf der Kommode – ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Bei der Gestaltung des Raumes also bereits am Anfang unbedingt die Praktikabilität berücksichtigen!

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